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Tavolo vs. last.app — warum wir einen eigenen Weg gehen

Reservierungssysteme gibt es viele. Wir vergleichen Tavolo mit last.app — Preis, Marketplace-Modell, Datenstandort, Team-Zugänge, Integration — und zeigen, wo wir bewusst anders ticken.

In den letzten Wochen kam dieselbe Frage mehrfach: „Warum sollte
ich zu euch wechseln, ich nutze schon last.app — was macht ihr
besser?“
Eine faire Frage. Last.app ist ein etabliertes
Reservierungssystem mit ordentlichem Funktionsumfang, viele
Restaurants in DACH sind dort glücklich. Wir wollen niemanden
abwerben, der zufrieden ist. Aber es lohnt sich, die strukturellen
Unterschiede einmal sauber nebeneinanderzulegen — denn die sind
groß und sie zeigen, für welches Restaurant welches System das
richtige ist
.

Hier unser Vergleich — ehrlich, ohne Marketing-Floskeln.

1. Direktbuchung statt Marketplace

Last.app betreibt neben dem Reservierungssystem auch einen
Marketplace — eine Plattform, auf der Gäste anbieter­über­greifend
Restaurants suchen und buchen. Das ist für Restaurants verlockend,
weil zusätzliche Gäste über die Plattform kommen können, aber es
hat einen Preis: pro Marketplace-Buchung fallen typischerweise
Provisionen pro Gast an, der Gast landet erst beim Anbieter
und dann beim Restaurant, und das Restaurant teilt sich die Sicht­
barkeit mit allen anderen.

Tavolo hat bewusst keinen Marketplace. Wir bauen das Widget,
das auf eurer eigenen Website, eurem Google-Unternehmens­profil
oder eurer Instagram-Bio läuft. Der Gast bucht direkt bei euch
— wir treten dabei sichtbar gar nicht in Erscheinung. Keine
Provisionen pro Buchung, kein „über Tavolo erhalten“-Banner, kein
Plattform-Hopping.

Wann passt was?
Marketplace bringt Reichweite, kostet aber Marge und Direkt­
kundenbeziehung. Wer auf Walk-In-Tourismus und Last-Minute-
Slots setzt, profitiert vom Marketplace. Wer auf
Stammgäste, lokale Sichtbarkeit und eigene Marke setzt, fährt
mit dem Direkt-Widget besser.

2. Transparenter Festpreis statt Stack-Modell

Bei den meisten Reservierungssystemen am Markt — last.app inklusive
— sieht das Preismodell so aus: monatliche Grundgebühr für das
System, on top Provisionen pro Marketplace-Buchung, on top
SMS-Pakete, on top Add-Ons für Funktionen wie Marketing-Mails,
Custom-Branding oder API-Zugriff. Schwer planbar — die Rechnung
am Monatsende hängt davon ab, wie viele Gäste über welchen Kanal
gekommen sind.

Tavolo kostet das, was auf der Pricing-Seite steht. Drei Pakete
— Starter, Pro, Business — Festpreis pro Monat, monatlich kündbar.

  • Keine Provisionen pro Buchung. Bucht ein Gast über euer
    Widget, gibt es keine Gast-pro-Buchung-Gebühr. Bucht er nicht,
    auch nicht.
  • SMS-Erinnerungen sind in den größeren Paketen mit
    Kontingenten enthalten — nicht als versteckte Add-Ons abgerechnet.
  • Custom-Branding (eigenes Logo in Bestätigungsmails und
    Widget, eigener Mail-Absender-Name) ist in allen Paketen drin —
    auch im Starter.
Helles modernes Restaurant — sinnbildlich für klare, übersichtliche Strukturen
Helles modernes Restaurant — sinnbildlich für klare, übersichtliche Strukturen

3. Datenstandort Deutschland — DSGVO ohne Drittland-Diskussion

Wenig glamouröser Punkt, aber für viele Restaurants relevant: wo
liegen die Gastdaten?

Tavolo läuft komplett auf Servern in Frankfurt am Main (Hetzner).
Reservierungen, Gästedaten, Logs — alles bleibt in Deutschland.
Den Auftrags­verarbeitungs­vertrag (AVV) findet ihr direkt im
Dashboard unter Einstellungen → AVV, mit einem Klick herunterladbar.

Last.app ist ein schweizerisches Unternehmen. Die Schweiz hat
zwar einen Angemessen­heits­beschluss der EU, aber der Daten­transfer
ist trotzdem ein Drittland-Thema — vor allem für Restaurant­ketten,
deren eigene Datenschutz­beauftragte das in der Doku führen müssen.

Wer Wert auf „EU-only“ legt — gerne auch aus Sympathie für
europäische Tech statt amerikanischer Cloud — ist bei Tavolo
strukturell auf der einfachen Seite.

4. Service-User unlimited inklusive

Wer im Service oder am Empfang sitzt, braucht Zugriff auf die
Reservierungs-Liste und Wartelisten — aber nicht auf
Einstellungen, Preise, Buchungsregeln oder Stripe-Anbindung.
Bei den meisten Systemen ist die Team-Funktion entweder gar
nicht vorhanden, an die Paketstufe gekoppelt oder pro Mitarbeiter
abgerechnet.

Bei Tavolo: alle Pakete inklusive unlimitierter Service-User.
Egal ob ihr drei oder fünfzehn Mitarbeitende habt — der Owner
lädt sie unter Dashboard → Benutzer mit Mail-Adresse ein, fertig.
Service-User können Reservierungen, Wartelisten und Gäste­profile
einsehen und bearbeiten, aber nichts an den Einstellungen ändern.

Für Gastronomie-Gruppen mit mehreren Restaurants: derselbe
Service-User kann mehreren Restaurants zugeordnet werden, mit
einem einzigen Login.

5. WordPress-Plugin — null Bastelei

Etwa ein Drittel unserer Restaurants läuft mit WordPress. Für
die haben wir ein offizielles Tavolo-WordPress-Plugin gebaut:
einmal installieren, Restaurant-ID eintragen, Shortcode setzen —
das Widget läuft. Inklusive Auto-Sync der Öffnungs­zeiten und der
Widget-Optik.

Bei den meisten Anbietern müsst ihr ein iFrame oder JavaScript-
Snippet selbst einbauen — funktioniert, aber bei jedem Theme-
Update neu Hand anlegen. Unser Plugin hält das stabil, automatisch.

6. Widget-Analytics — sieht man, wie das Widget performt

Seit unserem Mai-Update zeigt Tavolo im Dashboard:

  • Wie oft euer Widget aufgerufen wurde (30-Tage-Window)
  • Wie viele dieser Aufrufe zu echten Buchungen wurden (Conversion-Rate)
  • Woher die Besucher kamen — Direkt-Aufruf, Google, Instagram, eure Website, WP-Plugin
  • Welche Quellen am besten konvertieren

Dazu ein UTM-Builder — für jede Werbe­anzeige, jeden Instagram-
Bio-Link, jeden Google-Eintrag ein eigenes URL-Tracking erstellen.
Ihr seht dann auf den Cent genau, welche Marketingmaßnahme
tatsächlich Reservierungen bringt — nicht nur Klicks.

So etwas haben die wenigsten Anbieter in der Preisklasse. Bei
last.app müsstet ihr für vergleichbare Analytics in höhere
Pakete oder Add-Ons.

Außenterrasse mit Lichterketten — Symbol für die Reichweite eures Widgets über alle Kanäle
Außenterrasse mit Lichterketten — Symbol für die Reichweite eures Widgets über alle Kanäle

7. Direktkontakt zum Team statt Ticket-System

Bei Tavolo schreibt ihr an [email protected] — landet bei mir,
dem Gründer, und im Team. Antwortzeit unter 24 Stunden, oft
schneller. Bug-Reports landen in unserer Roadmap, Feature-Wünsche
auch — und ihr seht öffentlich auf news.tavolo.me/roadmap, was
geplant ist, was in Arbeit ist, was live geht.

Größere Anbieter haben Ticket-Systeme, KI-Erstantwort und
Eskalations­wege. Funktioniert, aber das persönliche Gespräch
mit dem, der das System tatsächlich baut, gibt es da nicht.

8. Feature-Roadmap — öffentlich, transparent, beeinflussbar

Was als nächstes kommt, lest ihr auf
news.tavolo.me/roadmap
Kanban-Board mit drei Spalten: Geplant / In Arbeit / Live.
Auf news.tavolo.me/feature-requests
könnt ihr direkt Vorschläge einreichen. Wir lesen alles. Was
mehrfach vorgeschlagen wird, landet öffentlich in der Roadmap.

Aktuell konkret geplant:

  • Apple Wallet + Google Wallet — Reservierung auf Klick in die
    Wallet, mit QR-Code für den Empfang
  • Native Apple Calendar Push — Kalender-Eintrag aktualisiert
    sich automatisch bei Änderungen
  • SMS-Absender pro Restaurant — eigene Sender-ID für SMS-
    Erinnerungen
  • WhatsApp-Bestätigungen — als Alternative zur SMS

9. Was wir (noch) nicht haben

Damit es ehrlich bleibt — last.app hat ein paar Sachen, die wir
noch nicht haben:

  • POS-System-Anbindung — last.app integriert sich direkt mit
    einigen Kassensystemen. Wir haben das aktuell nicht; wer
    POS-Integration zwingend braucht, ist dort besser aufgehoben.
  • Marketing-Marketplace — wer Last-Minute-Sichtbarkeit über
    eine Plattform sucht, findet die bei uns nicht.
  • Mehrjährige Vertrags­laufzeiten mit Rabatt — wir haben nur
    monatlich kündbar. Wer langfristig binden will (warum auch
    immer), bekommt das woanders.

Diese Lücken sind bewusst. Tavolo positioniert sich als
schlankes, eigenständiges Reservierungssystem für Restaurants,
die ihre Direktbuchungen ernst nehmen
— nicht als All-in-One-
Plattform.

Fazit — wem passt was?

Tavolo passt zu euch, wenn:

  • ihr eure eigene Marke + Direktbuchung in den Vordergrund stellen wollt
  • ihr planbare, transparente Kosten wollt (Festpreis, keine Provisionen)
  • ihr Wert auf Datenstandort Deutschland + einfache DSGVO legt
  • ihr ein schlankes System wollt, das in 20 Minuten eingerichtet ist
  • ihr unlimitierte Service-User braucht ohne Aufpreis
  • ihr WordPress nutzt und ein offizielles Plugin schätzt
  • ihr direkten Kontakt zum Anbieter wollt, ohne Ticket-Hops

Last.app passt zu euch, wenn:

  • ihr von der Marketplace-Reichweite profitiert
  • ihr eine direkte POS-Integration zwingend braucht
  • ihr Mehrjahres­verträge mit Rabatten bevorzugt
  • ihr ein etabliertes, größeres Unternehmen als Partner wollt

Beide Systeme sind solide. Die Frage ist nicht „welches ist
besser“
, sondern „welches passt zu meinem Restaurant“.


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direkt von uns wenn ihr wollt — schreibt einfach an [email protected].

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